Monatliches Archiv für April, 2010

In jedem verdammten Frühjahr – Göttingen, mein Göttingen

Vielleicht liegen die besten Jahre hinter mir. Aber ich werde weiter in die Pedale treten solange das alte Herz noch pumpt.

Nachdem ich die Laufräder eingebaut hatte, drehte ich eine Proberunde auf meiner Maschine. Ich fühlte mich unsicher, obwohl wir zusammen so viele Stunden schon geritten waren. Seit 1997 waren wir ein Team. Ein Satz neue Laufräder, ab und an neues Lenkerband, ein Sattel, viele Ketten und ein paar Ritzelpakete, das sind die Änderungen, die ich vorgenommen hatte. Vater Chronos schickte Narben: Tiefe Kratzer und Schläge im empfindlichen Nasslack des Rades – aber auch auf der Haut und, mehr noch, der Seele des Reiters.
In dieser Zeit hatte ich oft 4, vielleicht auch 5 Tage in der Woche auf diesem Rad gesessen. In diesem Jahr aber war es die Premiere. Und es war eine Stunde vor dem Rennstart zur diesjährigen Tour d´ Energie in Göttingen.

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Ribbeck zu Ribbeck im Havelland

Zu den Gipfeln des Eyjafjallajökull

Was kaum einer weiß, der von den Presse-Lügenbolden stets in Island verortete Eyjafjallajökull befindet sich in Brandenburg. Genauer gesagt im Havelland und noch präziser in der Dalgow-Döberitzer Heide. Diese für die internationale Luftfahrt überaus wichtige Entdeckung wurde am Rande einer als Alibi gedachten Tour durch besagtes Havelland gemacht. „Warum Alibi“ könnte man sich fragen und: „Wieso Eyjafjallajökull?“ oder: „Havelland. Geht’s noch reibungsärmer?“. Aber der Reihe nach:

Blick vom Eyjafjallajökull zum Schäferberg
Blick vom Eyjafjallajökull zum Schäferberg
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Critical Dirt: Dresden-Leipzig (oder) A Study in Crossification

Am ersten Wochenende im Juli sollte der geneingte Radfahrer sich nichts anderes Vornehmen, denn dann gibt es eine neue Auflage des Critical Dirt in Leipzig.
Die zweitägige Veranstaltung setzt sich zusammen aus einer Cyclocross-Fernfahrt mit Start in Dresden und Ziel in Leizpzig am Sonnabend („Langstreckenetappen-orientierungscross Deluxe“) und einem klassischen Rundstreckencross-Rennen in Leipzig am Sonntag. Auf jeden Fall wird es ein sportliches und geselliges Highlight im Jahr 2010.

Das Langstreckenrennen am Samstag startet um 9 Uhr in Dresden und führt über 130 Kilometer quer durch tiefstes Mitteldeutschland auf Aphalt, Kopfsteinpflaster und Feldwegen. Es gibt ein Roadbook und vier Verpflegungspunkte, die mit besonderen Köstlichkeiten aufwarten. Über den Abend wird man mit Verpflegung, Teilemarkt, Film und Musik versorgt. ‚Critical Dirt: Dresden-Leipzig (oder) A Study in Crossification‘ weiterlesen …

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Liebe schöne Polizistin…

…danke, dass gerade Du mich rausgezogen hast. Danke, dass Du mir nicht den Tag versaut hast. Danke, dass ich mir keine Reflektoren an meinen Crosser bauen muß und keine Lampen vorzeigen. Danke, dass Dir meine Musik auch nicht wirklich zu laut war. Danke, dass ich einfach weiterfahren durfte.
Schöne Grüße auch noch einmal an Deinen rennradfahrenden Kollegen.
Küßchen!

Radfahren an Karfreitag oder TourenschELM Eule

Als meine Arbeitskollegen am Gründonnerstag im Büro die große Radtasche stehen sahen, erwarteten viele eine der legendären Abenteuerreisen von mir. Wenigstens ein sagenumwobenes Mittelgebirge sollte auf dem Tourenplan stehen, gespannt sahen sie mich an. Als ich ihnen als Ziel meiner Reise lapidar „Wolfsburg“ entgegnete, blickten mich ratlose Augen an. Das meiste war noch ein erstauntes „Aha?!“… ‚Radfahren an Karfreitag oder TourenschELM Eule‘ weiterlesen …

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Grenzverläufe und Landgewinne

Mehr durch einen Zufall stolperte Expeditionär J-CooP vor einiger Zeit beim Kartenstudium über diverse Merkwürdigkeiten bezüglich des Grenzverlaufs im Südwesten der Provinz Brandenburg. Der angrenzende Schurkenstaat – im offiziellen Sprachgebrauch hat sich „Sachsen-Anhalt“ als Name eingebürgert – schien völlig unbemerkt den Grenzverlauf zu Ungunsten unserer Provinz um einiges Richtung Norden verschoben zu haben.


Gebiet, welches durch die Verschiebung der Grenze Sachsen-Anhalt anheim gefallen ist.

Seit dem Abzug unserer sowjetischen Befreier Mitte der neunziger Jahre ist gerade das Grenzgebiet im Süden nur noch außerordentlich dünn besiedelt. Es gibt Landstriche, welche seit einer Dekade kein menschliches Wesen mehr zu Gesicht bekommen hat. Der Feind™ hat sich diese Tatsache nun offenbar zu Nutze gemacht.
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[cikago bude] Kleene Sause zur Eröffnung


Die Anomalie des Wassers bzw. das komische Quecksilber!

Seid eingeladen und habt teil.

rob und bob

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