Mal was Anderes…

Mal was ganz Anderes

Wie ich neulich wieder feststellen konnte, macht es bisweilen durchaus Sinn, das Rad stehen zu lassen und sich per Pedes auf Entdeckungstour zu begeben. Man sieht zwar in der Summe nicht mehr, aber es bleibt einfach mehr Zeit, Details zu erfassen. Um solche Details soll es im Folgenden gehen. Ich habe die Bildchen, anlässlich eines jüngst unternommenen Ausfluges in die Uckermark geknipst.

Hinweis: Falls ihr Euch schon immer gefragt habt, wie die Dinge, welche ihr ab und an aus dem groben Profil eurer Reifen klaubt, aussehen bevor sie zu dem breiigen, finalen Produkt avancieren, werdet ihr im Folgenden fündig:


Eine Hornisse auf Entdeckungsreise


Blinder Passagier. Als Hornisse macht man schon einiges mit.


Klar, Pilze.


Und wer hockt da drauf? Ein Käfer. Wobei ich zugeben muss, dass die Aufnahme arrangiert wurde. Söhnchen war der Meinung, der Käfer würde sich auf dem Pilz um einiges wohler fühlen, als im Moos.


Was so zum Vorschein kommt, wenn man einen morschen Stamm untersucht.

So, das soll es an dieser Stelle und zu diesem Thema auch schon gewesen sein. Ich möchte nicht unerwähnt lassen, das dieser piefige Beitrag nicht zuletzt als Lückenfüller gedacht ist, bis wir Informationen aus erster Hand durch unsere Italienheimkehrer oder evtl. auch durch IRN erhalten werden. Wir, die Daheimgebliebenen, warten schon gespannt, auf die hoffentlich bald über uns herein brechenden Nachrichten in Wort* und Bild.

* wobei ich – aufgrund meiner leider immer noch anhaltenden partiellen Taubheit – auf das geschriebene Wort bestehen muss.

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3 Antworten auf “Mal was Anderes…”


  • Lieber Jockel! Das ist es, was den Rennfahrern in Italien wohl abgegangen ist: Etwas Zeit für die kleinen Erdenbewohner am Wegesrand, ein wenig Begeisterung für die Millionen Details von Mutter Natur, das Gefühl ewig neuen Lebens, eng umschlungen mit der rasch welkenden Gegenwart. Das sind tolle Bilder und schöne Momente. Vielen Dank für die Perspektive… menis

  • Die veränderte Perspektive muß direkt mit dem gewählten Sportgerät zusammenhängen. Denn ähnlich wie euch in Italien ging es mir auch in der Uckermark, zumindest nach der ersten Stunde.

    Dagegen kann ich mir vorstellen, daß der eine oder andere auch wieder in letzter Zeit eine ähnliche Perspektive wie Jockel, wenn vielleicht auch nicht ganz so freiwillig, beim MTB-Fahren erlebt hat. Ich denke da insbesondere an die Herren A und R.

    Und Jockels Perspektive hat mir auch sehr gefallen. Es ist doch etwas anderes als das ewige schneller, weiter, … Vielen Dank dafür und gute Besserung.

    Gruß stw

  • Wie wahr, Steppe. Ich durfte einige, obwohl nicht mehr lebendige, da brutal zerquetsch, Erdenkriecher aus meiner Sportrobe bergen. Fotos dieses Massakers erspare ich Euch Tierfreunden allerdings, gerade bei Jockels Heile-Heimat-Stimmungs-Beitrag!

    Schöne Aufnahmen, und der Sproß hatte seinen Spaß, den greisen Vater auch mal ohne Rad zu genießen, oder?

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