A tribute to rikman

Auf der Suche nach einer schönen Tour bin ich auf dieses Relikt aus alter Zeit gestossen. Da ich der Meinung war, dass dieser Flecken Erde bei den Geländeradveranstaltungen sowieso viel zu kurz kommt, wollte ich gerne rikmans Tourvorschlag aufgreifen.

Obwohl ich nach meinem Tourenaufruf schon einige Absagen bekommen hatte, rechnete ich doch insgeheim mit ein oder zwei weiteren Mitstreitern. So war ich auch freudig gestimmt als mein Telefon klingelte, just als ich in KW ausstieg. Die Begrüssung „Moin hier ist Ampel“ kam jedoch nicht so gut, da meine Kollegin aus der Buchhaltung dran war und mir erstmal die Ohren vollheulte, da einige Dateien nicht zur Verfügung standen. Als ich sie dann abwimmeln konnte fiel mein Blick auf den Bahnhofsvorplatz – kein Schwein war da.


So startete ich alleine und nachdem ich das Schloß Dracula passierte, bog ich Richtung Krummensee ab. Es lief sehr gut, da der sonst in dieser Gegend übliche Zuckersand festgefroren und mit einer dünnen Schneeschicht überzogen war.

Weg

Es folgte der Pätzer Hintersee

Pätzer Hintersee

und ein kurzer Abstecher zu einer alten Grube, die auch schon mal besssere Tage gesehen hat.

Kiesgrube

Der Sauberg wurde bezwungen – Groß Köris und Schwerin eingenommen.

keine Menschenseele

Kreuz und Quer durch die schönen Kiefernwälder ging es weiter nach Halbe und Köthen. Dort wartete das nächste High-Light auf mich. Ich wunderte mich schon über das Schild „Aufstieg zum Wehlaberg“ und Minuten später sah ich was mich erwartete.

Wehlaberg

Als die Kurbelei endlich ihr Ende nahm, stand ich vor dem Wehlaberg Turm.

Wehlaberg Turm

Runter ging es dann auf der, einer Bobbahn gleichen Straße, um als nächstes die Krausnicker Berge zu erklimmen.

See

See

Der Dahme Umflutkanal wurde überquert.

Dahme

und entlang des Kanals rollte ich durch Märkisch Buchholz und Prieros. Hier wurde dann interessant, da langsam die Dunkelheit einsetze, zu der sich dann auch noch ein leichter Nieselregen gesellte. Die letzten Kilometer nach KW gestalteten sich dann als russisch Roulette, da selbst die Feldwege durch das Blitzeis zu Rutschbahnen wurden. Zum Glück ging aber alles gut und so kam ich wohlbehalten in KW an.

Nach 117 KM hatte ich mir dann mein Bierchen verdient.

Ampel

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5 Antworten auf “A tribute to rikman”


  • Zur Grube:
    Ich habe gehört, dass man in den letzten Jahren neue Verfahren entwickelt hat um Zucker künstlich zu erzeugen.
    Das dürfte den bedauernswerten Zustand vieler alter Tagebaue erklären.

  • Eine Tour durch diese Gegend habe ich am 26.12. gemacht. Respekt für das sturzfreie Fahren bei vereistem Untergrund.

    Leider habe ich den Aufruf nicht gesehen…

    Twobeers

  • Das nenne ich ein wahres Eisenschwein, läßt sich von nix und niemandem abhalten, ne interessante Tour zu fahren.
    Hut ab und Dank für den schönen Bericht.

    Gruß STW

  • Hi Ampel,

    man da sind wir doch auch schon mal gefahren!!!
    Schöne Runde,da wäre man gerne dabei gewesen!!!
    Und schön mal wieder ein Lebenszeichen von Dir zu sehen bzw.lesen!!!

    Gruss axl65

  • Danke, du hast mir gerade richtig Lust aufs Biken gemacht.
    Ich kommt zwar aus einer ganz anderen Gegend, aber trotzdem toller Bericht!

    Auf zum Nightride!

    Christian

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