N-RIDE nach alter Vaeter Sitte, wenn gleich …..

(von Carl)
… der gestrige Nride doch eher ruhiger war,da sich die ueblichen Verdaechtigen nicht „so gut“ fuehlten. Aber der Reihe nach:

Nach der offensichtlich unvermeidbaren Absage des GANZ GROSSEN ABENTEUERS war es an den Verbliebenen die, von Dr. ESK verschriebene, zweiwoechentliche Bewegungsterapie zu besuchen.

Ergo traf man sich am Heute-fahren-wir-mal-im-Nordic-Walker-Tempo-Platz.
Im Einzelnen erschienen:
Ackebua, Dieter K. (formally known as Menis), PdA, J-Coop und ich selbst.

Schon im Vorgespraech erwaehnte der Held Italiens seine leichte Unpaesslichkeit und bat um gemaessigtes Tempo. Angeblich haette er tags zuvor bei einer Runde mit „richtig“ schnellen Radfahrern nach 45 min aufgeben muessen.

Die Wegfuehrung wurde in die Haende von Dieter K. (fka Menis) gelegt und so ging es im lustigen Reigen durch den dunklen Wald. Den Staub der Vorausfahrenden auf den Lippen pfiff ich mein bescheidenes Liedchen und war (wie so oft) erstaunt, wie schnell eigentlich langsam sein kann. Auf der Hochebene kurz vor dem Teufelsberg kaempften wir uns durch schier undurchdringliche Nebelschwaden. Der Halbmond schien hell. Es war fast so romantisch wie eine laue Sommernacht am Meer mit seiner Suessen im Arm. Bald fuehrte uns Dieter K. auf eine „kleine“ Crossrunde auf der er, wie oben erwaehnt, am Vortage sein Waterloo erlebte. Nachdem die Runde geschlossen war, fuehrte uns die Fahrt im gepflegten D-Zug Tempo weiter in den G-Wood, um schliesslich an der Havel entlang dem Hoehenweg zu folgen. Hier verschnaufte das Peleton mehr oder weniger lautstark einen Moment.
Kurze Zeit spaeter bildeten wir taktisch klug zwei Gruppen, wobei die eine mehr oder weniger direkt zum Heuboden fuhr. Die andere Gruppe entschloss sich noch den kleinen Umweg uebers Strandbad und am Schlachtensee entlang zu versuchen. Da mir versprochen wurde das von diesem Zeitpunkt an wirklich ein moderates Tempo angeschlagen wuerde, schloss ich mich der zweiten Gruppe an. Unnoetig zu erwaehnen, dass sich hier abermals eine leichte Diskrepanz zwischen meiner Vorstellung von moderat und der der restlichen Gruppe auftat.
Nichtsdestotrotz erreichten wir gluecklich und zufrieden den Heuboden, um noch ein wenig den Grosstaten aus Italien und denen vom Hill to Hill zu lauschen.

Ich glaube mich zu erinnern, dass als Fazit der Beschluss gefasst wurde die L’Eroica 2006 mit einem single speed Liegerad von 1930 zu fahren (einhaendig!).

Ich freu mich schon auf das naechste Mal

Carl

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