ESK-Fahrpraxis-Seminar mit Ackebua. Lektion III

von Ackebua

Wie gewohnt wird Euch Ackebua auch in dieser Woche wieder mit einer seiner äußerst begehrten Lehrverantsaltungen verwöhnen. Aufgepaßt, es wird spannend, denn das Motto der knapp 3,5stündigen Unterweisung lautet:

Wer unter 30 fährt, fliegt raus – entspannendes Kilometerfressen durch den lauen Abend

Sinn und Zweck dieser sicher im Allgemeinen recht unbeliebten Übung ist es, mehrere Stunden mit mehr als Schrittgeschwindigkeit auf der Sitzschale zu verbringen, ohne dabei Atemnot zu erleiden. Dieses Vorgehen dürfte jedem Geübten aus den ähnlich gearteten sogenannten ESK-A- oder Jockel-Touren bekannt vorkommen, nur daß man dort eine gewisse umgebungsbedingte Verschmutzung von Mensch, Zwirn und Maschine in Kauf nehmen muß. Aber keine Angst, ich habe eigens dafür hervorragendes Terrain vorbereitet.

Und so sieht der Stundenplan aus:
Nach erfolgter Begrüßung und Schutzunterweisung durch Ackebua wird sich die Seminargruppe zur Erwärmung locker nordwärts bewegen und dabei das letzte Mal die Gelegenheit haben, neueste Nachrichten aus aller Welt auszutauschen. Hinter Mühlenbeck wird rechts weggebrochen und das Tempo entsprechend der dieswöchigen Vorgabe etwas weiter höher eingeregelt. Im geschlossenen und hoffentlich schweigsamen Gruppenverband wird Schönwalde und Bernau angefahren, dann ein seichter Linksbogen beschrieben und durch die Gehöfte Wandlitz (eventuell nehmen wir auch die attraktivere Strecke über Ützdorf) und Schmachtenhagen flaniert, bis schließlich kurz vor Oranienburg wieder ein scharfer Linkshaken gestochen wird. Weiter führt uns die Route dann über Lehnitz nach Summt bis zurück nach Mühlenbeck, von wo aus es nur noch ein Katzensprung bis zum Zielort Berlin-Pankow ist.

Der Übende wird die Erfahrung machen, was es heißt, eine Kohle mehr aufzulegen, ohne jedoch die Klatsche zu kriegen. Basierend auf den vorangegangenen beiden Seminartagen erlangt er allmählich eine gewisse körperliche Verfassung, die es ihm ermöglicht, bei einer der am Wochenende ausgetragenen A- oder Jockel-Touren auch mal einen auf dicke Tasche zu machen und die eine oder andere Tempoverschärfung zu provozieren. (Achtung: Ackebua möchte sich an dieser Stelle jedoch von jeglicher Gewährleistung heirfür distanzieren!)

Voraussetzungen für ein erfolgreiches Absolvieren:
Jeder Teilnehmer traut sich zu, über einen längeren Zeitraum (sagen wir so 3-4 Jahre) auch mal 40 Stuckies zu treten. Desweiteren ist er in der Lage, sich diszipliniert und rücksichtsvoll im geschlossenen Gruppenverband zu bewegen, ohne sich und andere Seminarteilnehmer zu gefährden. Die Zeichensprache gemäß SHzfRsuT* ist ihm geläufig, er übernimmt ohne Murren auch die Verantwortung vorn im Wind. Entsprechende schwarze Schafe, die sich dennoch in der Übungsgruppe befinden, werden durch Ackebua enttarnt und bekommen fett aufs Maul. Außerdem werden ihnen durch die anderen Teilnehmer die Hodensäcke aufgetrennt, mit Chili-Sauce befüllt und durch Überaschungsgast J-CooP mit Heißkleber wieder geschlossen.

Für die erfolgreiche Exerzierung dieser Maßnahme sind unbedingt Straßenräder mitzuführen!

Wann: Mittwoch 01.06., 1730
Wo: Kreuzung Dietzgen- / Eichenstr.
ÖPNV: Interessenten, die mittels öffentlicher Verkehrsmittel anreisen, werden ab U/S-Pankow oder S-Schönholz gelotst. Bitte in diesem Fall unbedingt hier melden!

Seid pünktlich und kommt zahlreich, Ackebua erwartet Euch!

* (Symbolisierte Handzeichen für Radsportler und Triathleten)

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