„Eine gefuellte Streuselschnecke bitte“

Die Geographie-Exkursion hat an den atemberaubenden Iguazu-Wasserfaellen ihren kroenenden Abschluss gefunden und die Teilnehmer haben sich in alle Himmelsrichtungen verteilt. Jule und ich sind als einzige nach Paraguay aufgebrochen und befinden uns seit zwei Tagen in Ascuncion. Die Hauptstadt hat, so wie das gnaze restliche Land, nich viel zu bieten – und doch haben sich einige Deutsche hierher verirrt.

Direkt in der Naehe unseres abgeschrammten Hotels (das bad teilen wir uns mit einem halben Dutzend Kakerlaken) sind wir durch Zufall ueber einer Deustche Baeckerei gestoplert. Eine grossartige Abwechslung! Es gibt einfach alles was Herz begehert: zig Sorten Brot (Knoblauch-, Schwarzwaelder-, Roggenschrot-, Quark- etc pp), Streuselschnecken, Torte, Schweinohren – im Gegensatz zu dem was sich hier in Suedamerika sonst so „Brot“ nennt eine wahre Pracht.

Eigentlich hatten wir vor, heute mit einem Boot den Rio Paraguay anderthalb Tage lang flussaufwaerts bis nach Conception zu fahre, was wohl eine wirklich tolle Aktion gewesen waere. Doch das Passagierschiff faehrt nur Mittwochs (wir haben es vorgestern gerade verpasst) und heute Abend waere nur ein ranziger Frachter gefahren. Wir haben wirklich eine Weile ueberlegt, aber der Frachter haette fuer die gleiche Strecke drei Tage gebraucht (der Ueberlandbus benoetigt im Uebrigen nur 6h fuer die Strecke). Und drei Tage zwischen Fracht, Hafenareitern deren slang man nicht versteht Prostituierten und das ganze bei eintoenig monotoner Fahrt -das ist soagr fuer uns zu hart ;-)

Dann sparen wir lieber drei Tage und fahren heute abend direkt gen Norden nach Campo Grande (Brasilien, wo wir vorraussichtlich morgen ankommen werden.

rob

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