Die kleine Fotostory oder wie …

Nachdem sich meine Aufregung über die heimische Flagge mit dem Bären drauf ein bisschen gelegt hatte, stellten wir unsere Räder neben einigen anderen ab. Was wir da sehen durften (und auch dir nächsten Tage noch zur Genüge), war genau das, was man beim Blättern durch die einschlägigen Hochglanzmagazine vom Delius-Klasing-Verlag und Konsorten schon gesehen hat: Fahrräder, die in der Hauptsache eins sind: teuer und bunt. So kommt es, dass sich die Hälfte der Leute, die in den Alpen rumfahren auf Bikes der Marke mit dem großen C tummeln. Wie in den Bikezeitschriften vorgeschlagen. Na ja, sagen wir nichts weiter zu. Solange jemand Spaß an irgendwas hat, ist das sicher ok.

Wir setzten uns auf die Terasse der Hütte in die wunderschöne Sonne. Meine erste Amtshandlung bestand darin, an den Tresen zu gehen und zwei Weißbier zu ordern. 7,80 EUR für beide — nicht schlecht! Großzügig wie ich nunmal bin, gab ich 8 EUR — ist ja immerhin Urlaub! Ich setzte mich wieder in die Sonne und wir stießen erst mal auf unsere schon vollbrachten und noch zu vollbringenden Heldentaten an. Prost!

Hier war auch der erste Ort, an dem wir verdutzten Wanderern einiges erklären konnten. Kam doch so ein junger Schnösel samt Angetrauter zu uns und fragte, wie es denn sei, so ohne Federgabel hier herumzucruisen. „Ganz cool“ war die Antwort, verbunden mit dem dezenten Hinweis, er solle doch mal unsere Gänge zählen. Selten so verblüffte Menschen gesehen.

Auf dem folgenden Foto sehen wir Kollega rob, wir er über der Karte hängt und versucht, sich den Weg ins Ziel irgendwie kurz zu reden. Ging aber nicht. Weißbier hat aber trotzdem geschmeckt.

rob am Essen

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